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Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH): Alles über die sogenannten Kreidezähne

Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH): Alles über die sogenannten Kreidezähne

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D21 Dental Excellence Teams

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10. Juni 2025

D21 Dental Excellence Teams

Medizinisch verifiziert durch unsere Zahnärztinnen und Zahnärzte des D21 Dental Excellence Teams mit insgesamt über 70 Jahren zahnmedizinischer Erfahrung.

Faktengeprüft

Inhalt

Inhalt

  1. Was ist MIH? Definition und Erscheinungsbild
  2. Ursachen der MIH: Eine komplexe Frage
  3. Folgen von MIH: Langfristige Auswirkungen
  4. Behandlung und Prävention: Was kann man tun?
  5. Wie Eltern auf erste Symptome bei ihren Kindern reagieren sollten
  6. Fazit

Was sind Kreidezähne und was bedeutet MIH bei Zähnen? Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation, kurz MIH, ist eine Erkrankung der Zahnhartsubstanz, die in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der zahnmedizinischen Forschung gerückt ist. Sie betrifft Kinder und Jugendliche, kann aber auch bei Erwachsenen diagnostiziert werden, wenn die Problematik im Kindesalter nicht erkannt oder adäquat behandelt wurde. Im Volksmund werden die betroffenen Zähne oft als "Kreidezähne" bezeichnet. Der Begriff beschreibt die charakteristischen Merkmale dieses Zahnschmelzdefekts anschaulich.

Was sind Kreidezähne und was bedeutet MIH bei Zähnen? Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation, kurz MIH, ist eine Erkrankung der Zahnhartsubstanz, die in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der zahnmedizinischen Forschung gerückt ist. Sie betrifft Kinder und Jugendliche, kann aber auch bei Erwachsenen diagnostiziert werden, wenn die Problematik im Kindesalter nicht erkannt oder adäquat behandelt wurde. Im Volksmund werden die betroffenen Zähne oft als "Kreidezähne" bezeichnet. Der Begriff beschreibt die charakteristischen Merkmale dieses Zahnschmelzdefekts anschaulich.

Was ist MIH? Definition und Erscheinungsbild

Was ist MIH? Definition und Erscheinungsbild

MIH ist eine Entwicklungsstörung des Zahnschmelzes, die während der Zahnentwicklung auftritt. Im Gegensatz zu Karies, die durch bakterielle Säureangriffe entsteht, ist MIH eine qualitative Störung der Mineralisation des Zahnschmelzes. Das bedeutet, dass der Zahnschmelz nicht in ausreichendem Maße mit Mineralien wie Kalzium und Phosphat angereichert wird. Das Ergebnis ist ein Zahnschmelz, der porös ist und eine kreideartige Konsistenz aufweist.

MIH ist eine Entwicklungsstörung des Zahnschmelzes, die während der Zahnentwicklung auftritt. Im Gegensatz zu Karies, die durch bakterielle Säureangriffe entsteht, ist MIH eine qualitative Störung der Mineralisation des Zahnschmelzes. Das bedeutet, dass der Zahnschmelz nicht in ausreichendem Maße mit Mineralien wie Kalzium und Phosphat angereichert wird. Das Ergebnis ist ein Zahnschmelz, der porös ist und eine kreideartige Konsistenz aufweist.

MIH kann sowohl bei Milchzähnen als auch bei den bleibenden Zähnen auftreten. Betroffen sind typischerweise die ersten bleibenden Backenzähne, die sogenannten Molaren, und häufig auch die vorderen Schneidezähne, die Inzisiven (Hier können Sie mehr über Zahnanatomie erfahren). Daher rührt auch der Name Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation. Die betroffenen Zähne können weiße bis gelblich-braune Flecken aufweisen, die sich deutlich vom gesunden Zahnschmelz abheben.

MIH kann sowohl bei Milchzähnen als auch bei den bleibenden Zähnen auftreten. Betroffen sind typischerweise die ersten bleibenden Backenzähne, die sogenannten Molaren, und häufig auch die vorderen Schneidezähne, die Inzisiven (Hier können Sie mehr über Zahnanatomie erfahren). Daher rührt auch der Name Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation. Die betroffenen Zähne können weiße bis gelblich-braune Flecken aufweisen, die sich deutlich vom gesunden Zahnschmelz abheben.

Ein Zahnschmelzdefekt bei MIH zeigt sich jedoch nicht nur optisch. Der betroffene Zahnschmelz ist oft weicher und brüchiger als im Normalfall. Dies führt dazu, dass die Zähne anfälliger für Abnutzung und Frakturen sind. In schweren Fällen können die Zähne gar abbrechen. Die Porosität des Zahnschmelzes macht die Zähne zudem schmerzempfindlicher, insbesondere gegenüber thermischen Reizen wie Kälte oder Wärme, und erhöht das Risiko für Karies, da Bakterien leichter in die defekte Struktur eindringen können. Eine umgehende Reaktion auf diese Symptome sollte daher sein, einen Zahnarzt oder eine Zahnärztin aufzusuchen und das Verdachtsmoment durch eine Diagnose abzusichern. Hier finden Sie eine Übersicht über unsere Praxen in ganz Deutschland.

Ein Zahnschmelzdefekt bei MIH zeigt sich jedoch nicht nur optisch. Der betroffene Zahnschmelz ist oft weicher und brüchiger als im Normalfall. Dies führt dazu, dass die Zähne anfälliger für Abnutzung und Frakturen sind. In schweren Fällen können die Zähne gar abbrechen. Die Porosität des Zahnschmelzes macht die Zähne zudem schmerzempfindlicher, insbesondere gegenüber thermischen Reizen wie Kälte oder Wärme, und erhöht das Risiko für Karies, da Bakterien leichter in die defekte Struktur eindringen können. Eine umgehende Reaktion auf diese Symptome sollte daher sein, einen Zahnarzt oder eine Zahnärztin aufzusuchen und das Verdachtsmoment durch eine Diagnose abzusichern. Hier finden Sie eine Übersicht über unsere Praxen in ganz Deutschland.

Ursachen der MIH: Eine komplexe Frage

Ursachen der MIH: Eine komplexe Frage

Die genauen Ursachen von Kreidezähnen sind bis heute nicht vollständig geklärt und auch die Risikofaktoren von MIH sind nicht eindeutig bestimmt. Es wird angenommen, dass es sich um ein multifaktorielles Geschehen handelt. Das bedeutet, dass verschiedene Einflüsse während der Zahnentwicklung eine Rolle spielen. Zu den in der Forschung diskutierten Faktoren gehören unter anderem:

Die genauen Ursachen von Kreidezähnen sind bis heute nicht vollständig geklärt und auch die Risikofaktoren von MIH sind nicht eindeutig bestimmt. Es wird angenommen, dass es sich um ein multifaktorielles Geschehen handelt. Das bedeutet, dass verschiedene Einflüsse während der Zahnentwicklung eine Rolle spielen. Zu den in der Forschung diskutierten Faktoren gehören unter anderem:

  • Systemische Erkrankungen und Infektionen: Fieberhafte Infekte, Atemwegserkrankungen oder die Einnahme bestimmter Medikamente, insbesondere Antibiotika, werden als mögliche Auslöser genannt. Besonders während der Schwangerschaft oder in den ersten Lebensjahren des Kindes können sich diese kritisch auswirken.

    Systemische Erkrankungen und Infektionen: Fieberhafte Infekte, Atemwegserkrankungen oder die Einnahme bestimmter Medikamente, insbesondere Antibiotika, werden als mögliche Auslöser genannt. Besonders während der Schwangerschaft oder in den ersten Lebensjahren des Kindes können sich diese kritisch auswirken.

  • Umweltfaktoren: Umweltgifte oder bestimmte chemische Substanzen, wie Weichmacher, können die Zahnschmelzbildung stören. Diese Theorie gilt jedoch nach aktuellem Forschungsstand als eher unwahrscheinlich (BfR).

    Umweltfaktoren: Umweltgifte oder bestimmte chemische Substanzen, wie Weichmacher, können die Zahnschmelzbildung stören. Diese Theorie gilt jedoch nach aktuellem Forschungsstand als eher unwahrscheinlich (BfR).

  • Vitamin D Mangel: Es gibt Hinweise darauf, dass ein Mangel an Vitamin D während der Zahnentwicklung das Risiko für MIH erhöhen könnte, da dies eine wichtige Rolle bei der Mineralisation von Knochen und Zähnen spielt.

    Vitamin D Mangel: Es gibt Hinweise darauf, dass ein Mangel an Vitamin D während der Zahnentwicklung das Risiko für MIH erhöhen könnte, da dies eine wichtige Rolle bei der Mineralisation von Knochen und Zähnen spielt.

Bei diesem Thema sollte außerdem darauf hingewiesen werden, dass MIH keine Folge mangelnder Mundhygiene, sondern eine Entwicklungsstörung ist. Erstmals beschrieben wurde die Krankheit Ende der 1980er Jahre von schwedischen Wissenschaftlern. Seitdem steigt die Verbreitung jedoch an, sodass mittlerweile weltweit etwa jedes siebte Kind Anzeichen von Kreidezähnen, insbesondere bei den Milchzähnen aufweist.

Bei diesem Thema sollte außerdem darauf hingewiesen werden, dass MIH keine Folge mangelnder Mundhygiene, sondern eine Entwicklungsstörung ist. Erstmals beschrieben wurde die Krankheit Ende der 1980er Jahre von schwedischen Wissenschaftlern. Seitdem steigt die Verbreitung jedoch an, sodass mittlerweile weltweit etwa jedes siebte Kind Anzeichen von Kreidezähnen, insbesondere bei den Milchzähnen aufweist.

Folgen von MIH: Langfristige Auswirkungen

Folgen von MIH: Langfristige Auswirkungen

Die Zahnerkrankung kann, wenn sie unbehandelt bleibt, weitreichende Folgen für die Mundgesundheit und die Lebensqualität der Betroffenen haben, die sich unmittelbar aus den Symptomen ergeben:

Die Zahnerkrankung kann, wenn sie unbehandelt bleibt, weitreichende Folgen für die Mundgesundheit und die Lebensqualität der Betroffenen haben, die sich unmittelbar aus den Symptomen ergeben:

  • Erhöhtes Kariesrisiko: Der poröse und defekte Zahnschmelz ist anfälliger für Karies, was zu vorzeitigem Zahnverlust führen kann.

    Erhöhtes Kariesrisiko: Der poröse und defekte Zahnschmelz ist anfälliger für Karies, was zu vorzeitigem Zahnverlust führen kann.

  • Schmerzempfindlichkeit: Die extreme Sensibilität der Zähne kann die Nahrungsaufnahme erschweren und zu einer eingeschränkten Lebensqualität führen.

    Schmerzempfindlichkeit: Die extreme Sensibilität der Zähne kann die Nahrungsaufnahme erschweren und zu einer eingeschränkten Lebensqualität führen.

  • Zahnfrakturen: Die Brüchigkeit des Zahnschmelzes erhöht das Risiko von Zahnfrakturen, bei denen Teile des Zahns abbrechen, was aufwendige Restaurationen erfordern kann.

    Zahnfrakturen: Die Brüchigkeit des Zahnschmelzes erhöht das Risiko von Zahnfrakturen, bei denen Teile des Zahns abbrechen, was aufwendige Restaurationen erfordern kann.

  • Ästhetische Beeinträchtigungen: Die Zahnverfärbungen und Defekte an den Schneidezähnen können zu ästhetischen Beeinträchtigungen führen. Das führt wiederum dazu, dass das Selbstbewusstsein der Betroffenen, insbesondere im Kindes- und Jugendalter, negativ beeinflusst wird.

    Ästhetische Beeinträchtigungen: Die Zahnverfärbungen und Defekte an den Schneidezähnen können zu ästhetischen Beeinträchtigungen führen. Das führt wiederum dazu, dass das Selbstbewusstsein der Betroffenen, insbesondere im Kindes- und Jugendalter, negativ beeinflusst wird.

  • Psychosoziale Auswirkungen: Schmerzen und ästhetische Probleme können in schlimmen Fällen zum sozialen Rückzug und psychischem Stress führen.

    Psychosoziale Auswirkungen: Schmerzen und ästhetische Probleme können in schlimmen Fällen zum sozialen Rückzug und psychischem Stress führen.

Behandlung und Prävention: Was kann man tun?

Behandlung und Prävention: Was kann man tun?

Da die genauen Ursachen der MIH noch nicht vollständig geklärt sind, ist eine gezielte Prävention schwierig. Dennoch gibt es allgemeine Empfehlungen, die zur Förderung einer gesunden Zahnentwicklung beitragen können. Dazu zählen neben einer ausgewogenen Ernährung, die reich an Vitaminen und Mineralien ist, eine ausreichende Versorgung an Vitamin D und die Minimierung des Risikos von Infektionen und fieberhaften Erkrankungen während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren. Außerdem tragen regelmäßige zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen, idealerweise bereits im Kleinkindalter, dazu bei, eventuelle Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Zu diesen zählen insbesondere die Individualprophylaxe-Leistungen (IP-Leistungen), welche unter anderem Checks des Mundhygienestatus, Zahnputzschulungen und Fluoridierungen umfassen. Solche Maßnahmen können entscheidend sein, um den geschwächten Zahnschmelz zu schützen und Karies vorzubeugen. Für Kinder im Alter von sechs bis 17 Jahren werden die Kosten dafür sogar vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Da die genauen Ursachen der MIH noch nicht vollständig geklärt sind, ist eine gezielte Prävention schwierig. Dennoch gibt es allgemeine Empfehlungen, die zur Förderung einer gesunden Zahnentwicklung beitragen können. Dazu zählen neben einer ausgewogenen Ernährung, die reich an Vitaminen und Mineralien ist, eine ausreichende Versorgung an Vitamin D und die Minimierung des Risikos von Infektionen und fieberhaften Erkrankungen während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren. Außerdem tragen regelmäßige zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen, idealerweise bereits im Kleinkindalter, dazu bei, eventuelle Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Zu diesen zählen insbesondere die Individualprophylaxe-Leistungen (IP-Leistungen), welche unter anderem Checks des Mundhygienestatus, Zahnputzschulungen und Fluoridierungen umfassen. Solche Maßnahmen können entscheidend sein, um den geschwächten Zahnschmelz zu schützen und Karies vorzubeugen. Für Kinder im Alter von sechs bis 17 Jahren werden die Kosten dafür sogar vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Wird die Krankheit nun diagnostiziert, kommen überwiegend individuelle Therapieansätze zum Einsatz. Die Behandlung der MIH richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und dem Ausmaß der Zahnschmelzdefekte. Ziel ist es, die betroffenen Zähne zu schützen, die Schmerzempfindlichkeit zu reduzieren und die Lebensdauer der Zähne zu verlängern. Die Behandlung kann folgende Maßnahmen umfassen:

Wird die Krankheit nun diagnostiziert, kommen überwiegend individuelle Therapieansätze zum Einsatz. Die Behandlung der MIH richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und dem Ausmaß der Zahnschmelzdefekte. Ziel ist es, die betroffenen Zähne zu schützen, die Schmerzempfindlichkeit zu reduzieren und die Lebensdauer der Zähne zu verlängern. Die Behandlung kann folgende Maßnahmen umfassen:

  • Fluoridierung: Regelmäßige intensive Fluoridierungen des Zahnschmelzes helfen, die Oberfläche zu härten und die Zähne widerstandsfähiger gegen Säureangriffe zu machen. Bei dieser Behandlung trägt der Zahnarzt oder die Zahnärztin spezielle fluoridhaltige Lacke oder Gele auf die betroffenen Zähne auf.

    Fluoridierung: Regelmäßige intensive Fluoridierungen des Zahnschmelzes helfen, die Oberfläche zu härten und die Zähne widerstandsfähiger gegen Säureangriffe zu machen. Bei dieser Behandlung trägt der Zahnarzt oder die Zahnärztin spezielle fluoridhaltige Lacke oder Gele auf die betroffenen Zähne auf.

  • Fissurenversiegelung: Bei leicht bis moderat betroffenen Zähnen kann eine Fissurenversiegelung der Kauflächen der Backenzähne sinnvoll sein. Dabei werden die Vertiefungen und Spalten auf den Kauflächen mit einem speziellen Kunststoffmaterial gefüllt, um das Eindringen von Bakterien zu verhindern und die Zähne vor Karies zu schützen.

    Fissurenversiegelung: Bei leicht bis moderat betroffenen Zähnen kann eine Fissurenversiegelung der Kauflächen der Backenzähne sinnvoll sein. Dabei werden die Vertiefungen und Spalten auf den Kauflächen mit einem speziellen Kunststoffmaterial gefüllt, um das Eindringen von Bakterien zu verhindern und die Zähne vor Karies zu schützen.

  • Minimalinvasive Restaurationen: Bei kleinen Defekten können Kompositfüllungen oder Glasionomerzemente verwendet werden, um den defekten Zahnschmelz zu ersetzen und die Zahnstruktur zu stärken. Diese Füllungsmaterialien haften gut an der Zahnsubstanz und verhindern die Kariesentstehung.

    Minimalinvasive Restaurationen: Bei kleinen Defekten können Kompositfüllungen oder Glasionomerzemente verwendet werden, um den defekten Zahnschmelz zu ersetzen und die Zahnstruktur zu stärken. Diese Füllungsmaterialien haften gut an der Zahnsubstanz und verhindern die Kariesentstehung.

  • Teilkronen und Kronen: Bei stärker ausgeprägten Defekten, insbesondere wenn große Teile des Zahnschmelzes fehlen oder die Zähne stark frakturiert sind, können Teilkronen oder vollständige Kronen notwendig sein. Diese Versorgungen umfassen den gesamten Zahn und bieten einen umfassenden Schutz.

    Teilkronen und Kronen: Bei stärker ausgeprägten Defekten, insbesondere wenn große Teile des Zahnschmelzes fehlen oder die Zähne stark frakturiert sind, können Teilkronen oder vollständige Kronen notwendig sein. Diese Versorgungen umfassen den gesamten Zahn und bieten einen umfassenden Schutz.

  • Schmerzbehandlung: Aufgrund der erhöhten Schmerzempfindlichkeit können desensibilisierende Lacke oder Gele zur Anwendung kommen. In einigen Fällen kann auch eine Lokalanästhesie vor zahnärztlichen Behandlungen erforderlich sein.

    Schmerzbehandlung: Aufgrund der erhöhten Schmerzempfindlichkeit können desensibilisierende Lacke oder Gele zur Anwendung kommen. In einigen Fällen kann auch eine Lokalanästhesie vor zahnärztlichen Behandlungen erforderlich sein.

  • Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen: Engmaschige Kontrollen sind unerlässlich, um den Zustand der Zähne zu überwachen und frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.

    Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen: Engmaschige Kontrollen sind unerlässlich, um den Zustand der Zähne zu überwachen und frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.

Alle diese beschriebenen Maßnahmen werden an unseren Standorten von qualifizierten Zahnärzten und Zahnärztinnen durchgeführt. Gern können Sie uns bei Fragen zu den Behandlungen kontaktieren.

Alle diese beschriebenen Maßnahmen werden an unseren Standorten von qualifizierten Zahnärzten und Zahnärztinnen durchgeführt. Gern können Sie uns bei Fragen zu den Behandlungen kontaktieren.

Wie Eltern auf erste Symptome bei ihren Kindern reagieren sollten

Wie Eltern auf erste Symptome bei ihren Kindern reagieren sollten

Wenn Sie bei Ihrem Kind erste Anzeichen von MIH bemerken, ist es entscheidend, ruhig und besonnen zu reagieren. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind von größter Bedeutung, um langfristige Auswirkungen auf die Zahngesundheit Ihres Kindes zu minimieren.

Wenn Sie bei Ihrem Kind erste Anzeichen von MIH bemerken, ist es entscheidend, ruhig und besonnen zu reagieren. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind von größter Bedeutung, um langfristige Auswirkungen auf die Zahngesundheit Ihres Kindes zu minimieren.

Zunächst ist eine aufmerksame Beobachtung der Symptome unerlässlich. Achten Sie auf die charakteristischen Merkmale, die bereits beschrieben wurden: weiße bis gelblich-braune Flecken auf den Backenzähnen oder den Schneidezähnen. Ein weiteres wichtiges Indiz kann eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit sein, insbesondere beim Aufnehmen von kalter oder heißer Nahrung.

Zunächst ist eine aufmerksame Beobachtung der Symptome unerlässlich. Achten Sie auf die charakteristischen Merkmale, die bereits beschrieben wurden: weiße bis gelblich-braune Flecken auf den Backenzähnen oder den Schneidezähnen. Ein weiteres wichtiges Indiz kann eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit sein, insbesondere beim Aufnehmen von kalter oder heißer Nahrung.

Sobald Sie solche Anzeichen feststellen, ist ein zeitnaher Zahnarztbesuch unerlässlich. Nur eine fachkundige zahnärztliche Untersuchung kann MIH bestätigen und den Schweregrad der Erkrankung bestimmen. Zögern Sie nicht - auch wenn die Symptome noch mild erscheinen, denn je früher die Behandlung beginnt, desto besser sind die Prognosen für den Erhalt der betroffenen Zähne.

Sobald Sie solche Anzeichen feststellen, ist ein zeitnaher Zahnarztbesuch unerlässlich. Nur eine fachkundige zahnärztliche Untersuchung kann MIH bestätigen und den Schweregrad der Erkrankung bestimmen. Zögern Sie nicht - auch wenn die Symptome noch mild erscheinen, denn je früher die Behandlung beginnt, desto besser sind die Prognosen für den Erhalt der betroffenen Zähne.

Es ist zudem wichtig, eine offene Kommunikation mit Ihrem Kind zu pflegen. Sprechen Sie einfühlsam über eventuelle Beschwerden, wie Schmerzempfindlichkeit beim Essen oder Zähneputzen. Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass eine sorgfältige Mundhygiene zwar wichtig ist, die MIH jedoch eine Entwicklungsstörung und keine Folge schlechter Pflege ist. Um das erhöhte Kariesrisiko zu minimieren, ist nichtsdestotrotz eine sorgfältige Unterstützung der Mundhygiene bei betroffenen Zähnen von entscheidender Bedeutung. Achten Sie auf regelmäßiges und gründliches Zähneputzen, gegebenenfalls mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta. Ihr Zahnarzt kann auch spezielle, höher konzentrierte Fluoridpräparate empfehlen, um den Zahnschmelz zu stärken.

Es ist zudem wichtig, eine offene Kommunikation mit Ihrem Kind zu pflegen. Sprechen Sie einfühlsam über eventuelle Beschwerden, wie Schmerzempfindlichkeit beim Essen oder Zähneputzen. Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass eine sorgfältige Mundhygiene zwar wichtig ist, die MIH jedoch eine Entwicklungsstörung und keine Folge schlechter Pflege ist. Um das erhöhte Kariesrisiko zu minimieren, ist nichtsdestotrotz eine sorgfältige Unterstützung der Mundhygiene bei betroffenen Zähnen von entscheidender Bedeutung. Achten Sie auf regelmäßiges und gründliches Zähneputzen, gegebenenfalls mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta. Ihr Zahnarzt kann auch spezielle, höher konzentrierte Fluoridpräparate empfehlen, um den Zahnschmelz zu stärken.

Fazit

Fazit

Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH), auch als „Kreidezähne“ bekannt, ist eine häufige Zahnschmelz-Entwicklungsstörung bei Kindern und Jugendlichen. Anders als Karies ist sie keine Folge mangelnder Hygiene, sondern eine Mineralisationsstörung, die den Zahnschmelz porös, brüchig und schmerzempfindlich macht. Betroffen sind typischerweise die ersten bleibenden Backen- und Schneidezähne, die weiße bis gelblich-braune Flecken aufweisen.

Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH), auch als „Kreidezähne“ bekannt, ist eine häufige Zahnschmelz-Entwicklungsstörung bei Kindern und Jugendlichen. Anders als Karies ist sie keine Folge mangelnder Hygiene, sondern eine Mineralisationsstörung, die den Zahnschmelz porös, brüchig und schmerzempfindlich macht. Betroffen sind typischerweise die ersten bleibenden Backen- und Schneidezähne, die weiße bis gelblich-braune Flecken aufweisen.

Die Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt, jedoch werden unter anderem frühkindliche Erkrankungen und Vitamin-D-Mangel diskutiert. Unbehandelt kann MIH zu erhöhtem Kariesrisiko, Zahnfrakturen und starken Schmerzen führen.

Die Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt, jedoch werden unter anderem frühkindliche Erkrankungen und Vitamin-D-Mangel diskutiert. Unbehandelt kann MIH zu erhöhtem Kariesrisiko, Zahnfrakturen und starken Schmerzen führen.

Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung durch den Zahnarzt sind entscheidend. Die Therapie umfasst Fluoridierung, Fissurenversiegelung, Füllungen und in schweren Fällen Kronen. Stellen Eltern bei ihrem Kind erste Symptome fest, sollten sie offen darüber sprechen, umgehend einen Zahnarzt aufsuchen und auf eine gute Mundhygiene achten.

Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung durch den Zahnarzt sind entscheidend. Die Therapie umfasst Fluoridierung, Fissurenversiegelung, Füllungen und in schweren Fällen Kronen. Stellen Eltern bei ihrem Kind erste Symptome fest, sollten sie offen darüber sprechen, umgehend einen Zahnarzt aufsuchen und auf eine gute Mundhygiene achten.

Quellen:

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Für die Reinigung schwer zugänglicher Stellen nutzen wir natürlich alle Hilfsmittel, die uns zur Verfügung stehen (Interdentalbürstchen, Superfloss, Zahnseide etc.). Entfernung von Verfärbungen Hartnäckige Verfärbungen auf den Zähnen werden schonend mittels Pulverstrahlgerät (Airflow) entfernt. Entfernung des Biofilms Der Biofilm ist eine Ansammlung von Bakterien auf der Zahnoberfläche. Der Biofilm ist mitverantwortlich für die Entstehung von Karies und Zahnfleischentzündungen. Dieser Biofilm wird mit Hilfe des Airflow-Plus entfernt. In diesem Schritt wird auch die Zahnoberfläche, die leicht unter dem Zahnfleisch liegt, intensiv gereinigt. Reinigung der Zahnzwischenräume: In den Zahnzwischenräumen spielen sich die meisten pathologischen Prozesse ab. Häufig entsteht im Erwachsenenalter hier am häufigsten Karies und die meisten Zahnfleischerkrankungen nehmen in den Zwischenräumen ihren Anfang. Warum? Weil diese Stellen besonders schwer zugänglich sind und auch die häusliche Mundreinigung an diesen Stellen seltener praktiziert wird. Auf diese Stellen wird in der professionellen Zahnreinigung ein besonderes Augenmerk gelegt. Bei schon leicht entzündeten Stellen wird nach der Reinigung auch häufig noch ein bakterizides Gel (CHX) appliziert, um die Bakterienzahl zusätzlich zu senken. Politur der Zähne Nach der gründlichen Reinigung werden die Zähne poliert. Das soll die Zähne nicht nur zum Glänzen bringen, sondern sorgt auch dafür, dass man raue Zahnoberflächen glättet, um den Bakterien möglichst keine Anheftungsstellen zu bieten. Hierzu verwendet man spezielle Politurpasten, Bürstchen und Gummikelche. Zusätzlich werden ggf. auch Füllungen nachpoliert und scharfe Kanten geglättet. Zunge nicht vergessen Auch auf der Zunge tummeln sich zahlreiche Bakterien. Daher wird auch diese gereinigt und mithilfe eines Gels die Bakterienzahl reduziert. Fluoridierung der Zähne Fluoride spielen in der Zahnmedizin eine große Rolle. Fluoride stärken die Zähne und sorgen sogar dafür, dass kleine Kariesstellen sich wieder remineralisieren können und nicht weiter voranschreiten. Es gibt kaum eine Substanz, die wissenschaftlich so gut untersucht wurde, wie die Wirksamkeit von Fluoriden. Zu guter Letzt Natürlich klären wir Sie auch gut auf. Wir besprechen Ernährungsgewohnheiten, demonstrieren Hilfsmittel für die häusliche Mundhygiene, erläutern Putztechniken und vieles mehr. Bei Bedarf verordnen wir Ihnen spezielle Mundspüllösungen, können auch einen speziellen Test durchführen, ob Sie prädestiniert sind eine Parodontits zu entwickeln (MMP8-Test) oder zeigen Ihnen Möglichkeiten, wie man schwer zugängliche Stellen zahnmedizinische beheben kann (Invisalign-Behandlung).  Wann sollte eine professionelle Zahnreinigung in der Schwangerschaft erfolgen? Empfohlen wird, dass werdende Mütter während der Schwangerschaft mindestens zwei professionelle Zahnreinigungen durchführen lassen. Der ideale Zeitpunkt für die erste Zahnreinigung liegt jedoch nicht im 1. Trimester, sondern im 2. Trimester, also zwischen der 14. und 26. Schwangerschaftswoche. Laut DG Paro werden zahnmedizinische Wahleingriffe, einschließlich der professionellen Zahnreinigung, im 1. Trimester nicht empfohlen. Der Grund hierfür ist das potenzielle Risiko einer Bakteriämie, welches in dieser sensiblen Phase der Schwangerschaft vermieden werden sollte. Die zweite Zahnreinigung kann dann zwischen der 25. und 35. Schwangerschaftswoche erfolgen. Im 3. Trimester empfinden viele Frauen Zahnarztbesuche oft als weniger angenehm, weshalb Termine zu diesem Zeitpunkt eher vermieden werden. Professionelle Zahnreinigungen gelten nicht nur als unbedenklich, sondern sogar als förderlich für einen optimalen Verlauf der Schwangerschaft. Frauen, die eine Schwangerschaft planen, wird zudem empfohlen, bereits vor der Empfängnis auf eine gründliche Mundhygiene zu achten und eventuelle Parodontitis behandeln zu lassen. So schaffen Sie die besten Voraussetzungen für Ihre Zahngesundheit und können sich während der Schwangerschaft voll und ganz auf das konzentrieren, was wirklich zählt: Ihr Baby. Das Wichtigste auf einen Blick: Die Mundhygiene kann einen Einfluss auf den Schwangerschaftsverlauf nehmen: Belegt ist sogar der Zusammenhang zwischen Parodontitis und Frühgeburten Von vielen zahnärztlichen Behandlungen wird in der Schwangerschaft eher abgeraten: Etwa Narkose oder Röntgenstrahlung sind in dieser Zeit zu vermeiden Professionelle Zahnreinigungen gehören zu den Behandlungen, die während der Schwangerschaft nicht nur unbedenklich sind, sondern sogar ausdrücklich empfohlen werden Optimal sind zwei Zahnreinigungen während der Schwangerschaft – beide im Laufe der ersten zwei Drittel Zeit für eine professionelle Zahnreinigung? In Dental21 Praxen profitieren Sie von einer Behandlung mit Technologie auf der Höhe der Zeit. Sie finden uns an über 50 Standorten in ganz Deutschland. Jetzt PZR buchen!

  • Von der Prävention bis zur Behandlung: Alles, was Sie über Eiter am Zahnfleisch wissen müssen

    Zahnfleischeiter ist ein häufiges Problem, das viele Menschen betrifft und kann, wenn unbehandelt, zu ernsthaften oralen uns auch allgemeinen Gesundheitsproblemen führen. Dieser Zustand, medizinisch als oraler Abszess bekannt, tritt auf, wenn sich Eiter als Reaktion auf eine bakterielle Infektion im Zahnfleischgewebe ansammelt. Es ist wichtig zu verstehen, dass Eiter am Zahnfleisch mehr als nur ein kosmetisches Problem ist. Es kann ein Zeichen für zugrunde liegende ernsthafte Erkrankungen sein und bedarf einer angemessenen Behandlung. Ursachen von Eiter am Zahnfleisch Eiterbildung am Zahnfleisch kann verschiedene Ursachen haben.  Eine häufige Ursache ist die Ansammlung von Zahnbelag, einem bakteriellen Film auf Zähnen und Zahnfleisch. Diese Bakterien produzieren Säuren, die den Zahnschmelz angreifen und Substanzen freisetzen, die das Zahnfleisch reizen, was zu Rötungen, Empfindlichkeit, Entzündungen und letztendlich zur Bildung von Eiter führen kann.  Der Mund beherbergt insgesamt rund 100 Milliarden Bakterien und Keime aus etwa 700 verschiedenen Spezies. Viele davon sind gut und (über)lebenswichtig, auf andere könnten wir verzichten. Ein Ungleichgewicht kann sich negativ auf das Immunsystem und die allgemeine Gesundheit auswirken. Eine häufige Ursache ist auch die Parodontitis, eine chronische Entzündung des Zahnfleisches und des umliegenden Gewebes. Dabei bilden sich Zahnfleischtaschen, die mit Bakterien und Eiter gefüllt sind und letztendlich zum Abbau des Knochens und zum Zahnverlust führen. Die Behandlung dieser Situationen umfasst eine gründliche Reinigung der betroffenen Bereiche und möglicherweise zusätzliche zahnärztliche Maßnahmen, um die Ausbreitung der Infektion zu verhindern, und die Zahn- und Mundgesundheit wiederherzustellen und langfristig zu fördern. Symptome und Anzeichen von Eiter am Zahnfleisch Neben der sichtbaren Eiteransammlung in Form einer Blase am Zahnfleisch können andere Symptome auf ein Problem hinweisen: Schmerzen und Empfindlichkeit: Betroffene berichten häufig von Schmerzen im betroffenen Bereich, insbesondere beim Kauen. Schwellungen und Rötungen: Das betroffene Zahnfleisch kann geschwollen, gerötet und warm sein.  Unangenehmer Geschmack und Mundgeruch: Eine Infektion im Mund kann zu einem schlechten Geschmack und auffälligem Mundgeruch führen. Dieser entsteht durch Verstoffwechselung von Eiweißen aus der Nahrung durch v.a. anaerobe Bakterien, die sich besonders in den Bereichen tiefer Zahnfleischtaschen finden. Als Folge davon kommt es zu immer stärker werdenden Entzündungszeichen und schließlich zur Bildung von Eiter. Allgemeine Beschwerden: In einigen Fällen kann es zu Fieber und allgemeinem Unwohlsein kommen. Behandlungsmethoden für Eiter am Zahnfleisch Die Behandlung von Eiter im Zahnfleisch richtet sich nach der Ursache und Schwere der Infektion. Hier sind einige gängige Behandlungsmethoden: Zahnärztliche Reinigung: Eine professionelle Reinigung entfernt Zahnbelag und Zahnstein und hilft so, die Infektion zu reduzieren und das Risiko zukünftiger Eiterbildung zu verringern. Medikamentöse Behandlung: Antibiotika können verschrieben werden, um die bakterielle Infektion zu bekämpfen. In einigen Fällen kann auch eine lokale Anwendung von antibakteriellen Gels oder Salben erfolgen. Chirurgische Eingriffe: In schweren Fällen kann ein chirurgischer Eingriff erforderlich sein, um den Eiter abzulassen und das infizierte Gewebe zu behandeln. Wurzelkanalbehandlung: Wurde ein Abszess durch eine infizierte Zahnwurzel verursacht, muss eine Wurzelbehandlung erfolgen, wenn der Zahn noch erhaltungswürdig ist. Gegebenenfalls kann es nötig sein, den betroffenen Zahn zu entfernen. Versuchen Sie niemals zu Hause eine Eiterblase am Zahnfleisch aufzustechen, da dies zu einer weiteren Infektionsausbreitung führen kann. Es ist wichtig, bei Anzeichen von Eiterbildung am Zahnfleisch zeitnah einen Zahnarzt aufzusuchen, um eine angemessene Diagnose und Behandlung zu erhalten. Auch im Falle einer Eiterblase am Zahnfleisch ohne schmerzhafte Begleiterscheinungen sollten Sie unbedingt einen Zahnarzt zwecks Behandlung aufsuchen. Schmerzlosigkeit ist in solchen Fällen kein Zeichen dafür, dass alles in Ordnung ist, oder dass keine Therapie benötigt wird.  Vorbeugende Maßnahmen gegen Eiter am Zahnfleisch Prävention ist der Schlüssel zur Vermeidung von Eiter am Zahnfleisch. Hier sind einige effektive Strategien: Gute Mundhygiene: Regelmäßiges Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide sind entscheidend, um Plaque und Bakterien zu entfernen. Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen: Diese ermöglichen es, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, bevor sie schwerwiegend werden. Ausgewogene Ernährung: Eine gesunde, zuckerarme Ernährung unterstützt die allgemeine Mundgesundheit. Vermeidung von Risikofaktoren: Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum können das Risiko für Zahnfleischprobleme erhöhen und sollten vermieden werden. Wann sollte man einen Zahnarzt aufsuchen? Es ist wichtig, bei den ersten Anzeichen von Eiter am Zahnfleisch einen Zahnarzt aufzusuchen. Dazu gehören Schmerzen, Schwellungen, Rötungen oder das Auftreten von Eiter. Eine frühzeitige Behandlung kann helfen, schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden. Häufig gestellte Fragen (FAQs) zum Thema Eiter am Zahnfleisch Frage 1: Kann Eiter am Zahnfleisch zu Hause sicher behandelt werden? Antwort: Während leichte Beschwerden unter Umständen mit Hausmitteln wie Salzwasserspülungen gelindert werden können, ist es wichtig, bei Anzeichen von Eiter am Zahnfleisch einen Zahnarzt aufzusuchen. Selbstbehandlung kann das Problem verschlimmern oder zu Komplikationen führen. Frage 2: Wie lange dauert es, bis Eiter am Zahnfleisch abheilt? Antwort: Die Heilungsdauer hängt von der Schwere der Infektion und der Behandlung ab. In der Regel beginnt die Besserung ein paar Tage nach Beginn der Behandlung. Aber es kann einige Wochen dauern, bis der Zustand vollständig abheilt. Frage 3: Kann Eiter am Zahnfleisch zu anderen Gesundheitsproblemen führen? Antwort: Ja, unbehandelter Eiter am Zahnfleisch kann sich ausbreiten und zu schwerwiegenden Infektionen führen, einschließlich der Gefahr einer Sepsis. Eine frühzeitige Behandlung ist daher entscheidend. Frage 4: Sind bestimmte Personen anfälliger für die Entwicklung von Eiter am Zahnfleisch? Antwort: Ja, Personen mit einem geschwächten Immunsystem, Raucher, Diabetiker und solche mit schlechter Mundhygiene sind anfälliger für Zahnfleischentzündungen und Eiterbildung. Frage 5: Wie kann ich das Risiko der Entwicklung von Eiter am Zahnfleisch reduzieren? Antwort: Gute Mundhygiene, regelmäßige Zahnarztbesuche, eine gesunde Ernährung und das Vermeiden von Risikofaktoren wie Rauchen sind effektive Wege, um das Risiko zu minimieren. Frage 6: Was sind die ersten Anzeichen von Eiter am Zahnfleisch? Antwort: Die ersten Anzeichen können Schwellungen, Schmerzen, Rötungen im Zahnfleischbereich und manchmal ein unangenehmer Geschmack im Mund sein. Frage 7: Gibt es vorbeugende Maßnahmen gegen Eiter am Zahnfleisch? Antwort: Ja, regelmäßige Mundhygiene, eine zuckerarme Ernährung, Nichtrauchen und regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen sind wichtige vorbeugende Maßnahmen. Frage 8: Was mache ich, wenn die Eiterblase am Zahnfleisch geplatzt ist? Wenn eine Eiterblase am Zahnfleisch geplatzt ist, sollten Sie umgehend einen Zahnarzt aufsuchen. Bis zum Termin ist es wichtig, den Mundraum sauber zu halten. Spülen Sie vorsichtig mit einer milden Salzwasserlösung, um das betroffene Gebiet zu reinigen. Vermeiden Sie es, an der Stelle zu drücken oder zu reiben. Nehmen Sie keine Selbstmedikation vor - außer ein Zahnarzt hat Ihnen spezifische Anweisungen gegeben. Der Zahnarzt wird die notwendigen Schritte einleiten, um die Infektion zu behandeln und weitere Komplikationen zu verhindern. Zusammenfassung  Eiter am Zahnfleisch ist ein ernstzunehmendes zahnmedizinisches Problem, das effektiv behandelt werden kann, wenn es frühzeitig erkannt wird. Die Bedeutung einer guten Mundhygiene und regelmäßiger zahnärztlicher Untersuchungen kann nicht genug betont werden. Diese Maßnahmen, zusammen mit einer gesunden Lebensweise, tragen dazu bei, das Risiko von Eiter am Zahnfleisch und anderen zahnmedizinischen Problemen zu minimieren. 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